Der Schutzpatron der Feuerwehr:
Der heilige Florian

Alle Fahrzeuge der Feuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland sind unter dem Kennwort "Florian" mit der dazugehörigen Funkrufnummer zu erreichen.

Wer ist bzw. war denn nun eigentlich dieser Florian?
Geboren wurde er zu Cetium (Zeiselmauer) bei Krems; gestorben ist er um 304 zu Laureacum (Lorch).
Floreanus war Offizier in einer römischen Legion. Bei der letzten Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian erhielt er den Befehl, etwa vierzig christlich gesinnte Legionäre zu verhaften. Der Tod wäre diesen Männern sicher gewesen. Floreanus, dessen Zuneigung den Christen galt, führte jedoch den Befehl nicht aus! Im Gegenteil: er warnte die Gefährdeten, denen dann - mit seiner Hilfe - die Flucht gelang. Damit hatte Floreanus sein eigenes Todesurteil gesprochen.

Heiliger Florian

Mit einem Mühlstein um den Hals stieß man ihn im Jahre 304 von einer Brücke in die Fluten der Enns, einem Nebenfluss der Donau. Wenige Tage später fand eine fromme Christin, namens Valeria, seinen entseelten Leib. Die Wellen hatten ihn auf einen Felsstein gespült. Über der Leiche hielt ein Adler mit ausgespannten Flügeln die Wacht. So ehrte er den Leib des christlichen Märtyrers, wie sich der goldene Adler auf den Legionsfahnen grüßend über die Gefallenen neigt.

Der heilige Florian wurde dann zum Schutzheiligen vieler Zünfte zum Beispiel der Brauer, Seifensieder, Kaminfeger und so auch zum Schutzpaton der Feuerwehr. Ein besonderer Bezug zur Feuerwehr ist nicht überliefert.