Feuer in Tripsrath:

Flammen loderten 20 Meter hoch


Bei einem Scheunenbrand in Geilenkirchen ist in der Nacht auf Freitag ein Schaden von rund 200 000 Mark entstanden. Knapp 100 Feuerwehrleute verhinderten, dass die 20 Meter hohen Flammen auf ein anderes Gebäude übergreifen konnten.

Geilenkirchen-Tripsrath: Viele Kilometer weit war in der Nacht zum Freitag der Feuerschein der brennenden Scheune zu sehen. In dem etwa 50 Meter langen und 20 Meter breiten zum Gut Königshof an der B 221 gehörenden Gebäude wurden 250 Morgen Stroh und zwei landwirtschaftliche Maschinen Opfer der Flammen.
Die Ursache für den Großbrand ist noch ungeklärt, der Schaden wird auf mindestens 200 000 Mark geschätzt.
Gegen 2.20 Uhr hatten vorbeifahrende Autofahrer das Feuer bemerkt und die Polizei gerufen. Die Leitstelle der Feuerwehr in Erkelenz alarmierte sofort die Freiwillige Feuerwehr Geilenkirchen mit den Löscheinheiten Tripsrath, Niederheid, Hatterath, Gillrath (ZUG 3) und Geilenkirchen, Süggerath, Waurichen (Zug 1). Auch das Tanklöschfahrzeug der LE Teveren kam zum Einsatz.
Als die ersten Löschmannschaften eintrafen, brannte die Scheune schon in voller Ausdehnung. Das Eternitdach war bereits zusammengebrochen. Erste Löschversuche ließen die Feuerwehrkräfte zu der Erkenntnis kommen, dass hier nichts mehr zu retten war. Das Löschwasser verdampfte, noch bevor es die über 20 Meter hoch lodernden Flammen erreichte.
Durch die enorme Hitze wurden zwei benachbarte Getreidesilos stark in Mitleidenschaft gezogen. In kurzen Abständen brachen dann Teile der linksseitigen Holzkonstruktion zusammen, das Stahlgerüst war nach kurzer Zeit verbogen und ausgeglüht. Zwei mit Stroh beladene Anhänger brannten ebenfalls nieder. In unmittelbarer Nähe vorbeiführende Hochspannungsleitungen der RWE wurden noch in der Nacht abgeschaltet.
Den Feuerwehrkräften blieb nichts anderes übrig, als die Scheune kontrolliert abbrennen zu lassen. Für das landwirtschaftliche Anwesen Gut Königshof bestand keine Gefahr. Stadtbrandmeister Michael Meyer ordnete nach einer Stunde den "Rückzug" an.
Zurück blieb eine neun Mann starke Brandwache der Löscheinheit Tripsrath, die das Abbrennen auch gestern Nachmittag noch überwachte. Insgesamt waren 98 Feuerwehrleute mit 14 Fahrzeugen im Einsatz.
Sollten an den Hochspannungsleitungen noch Schäden entdeckt werden, könnte die Schadenshöhe um ein Vielfaches steigen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
(g.s.), 07.09.2001, GZ


Feuer auf dem Königshof: Eine etwa 1000 Quadratmeter große Scheune an der Bundesstraße 221 zwischen Geilenkirchen und Heinsberg brannte gestern bis auf die Grundmauern nieder.

Feuer in Tripsrath:


Bei einem Brand im Gut Königshof bei Geilenkirchen wurde in der Nacht zum Freitag eine große Scheune samt Inhalt ein Raub der Flammen. Nach Angaben von Stadtbrandmeister Michael Meyer beläuft sich der Sachschaden auf rund 200 000 Mark. 250 Morgen Stroh sowie zwei mit Stroh beladene Anhänger wurden vernichtet. Darüber hinaus wurde eine Hochspannungsleitung nach Heinsberg beschädigt, die von Mitarbeitern des RWE in der Nacht abgeschaltet wurde, das Netz wurde umgeschaltet, um einen Stromausfall zu verhindern. Vor Ort waren acht Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr Geilenkirchen mit insgesamt 94 Einsatzkräften. Gestern nachmittag erst war der Brand endgültig unter Kontrolle, die Tripsrather Brandwache konnte abziehen. Stadtbrandmeister Meyer vermutet, dass zu nächtlicher Stunde Brandstifter am Werk waren.
Rur-Wurm-Nachrichten vom 8. September 2001


Das Bild am Morgen; durch die großen Mengen an brennbarem Material dauerte es noch bis zum Abend, bis die Scheune vollständig abgebrannt war.

Frau schwer verletzt

Geilenkirchen: Auf der B 221 entstand in Höhe "Blauenstein" am Freitag gegen 7.47 Uhr ein Rückstau in Richtung Geilenkirchen. Bei einem Scheunenbrand (wir berichteten) hatten einige Fahrer ihre Fahrzeuge bis zum Stillstand abgebremst. Den Stau erkannte eine 43-jährige Fahrerin aus Heinsberg zu spät, sie fuhr fast ungebremst auf das letzte Fahrzeug eines Niederländers auf. Dessen Fahrzeug wurde auf das davor stehende Auto geschoben. Die 43-Jährige wurde schwer verletzt, sie musste mit dem Rettungswagen ins Heinsberger Krankenhaus eingeliefert werden. An allen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
GZ vom 10.09.2001