Flammen schlugen aus dem Dachstuhl

Feuer in Gillrath verursacht hohen Schaden


Feuerwehrleute aus Gillrath, Hatterath, Niederheid, Tripsrath und Geilenkirchen bekämpften das Feuer an der Karl-Arnold-Straße. Ein Wehrmann landete mit Verdacht auf Hitzeschock im Krankenhaus. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Gillrath: Erheblichen Schaden richtete ein Feuer im Anbau eines Hauses an der Karl-Arnold-Straße in Gillrath am späten Montagabend an. Gegen 22.30 Uhr hatten Anwohner den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Löscheinheit Gillrath brauchte ihr Fahrzeug nur wenige Meter zu bewegen, denn der Brandort lag gegenüber des Feuerwehrgerätehauses.
Zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl des Schuppens. Deshalb hatte die Leitstelle in Erkelenz Zugalarm ausgelöst. Neben den Löscheinheiten Gillrath, Hatterath, Niederheid und Tripsrath wurden auch Drehleiter und Einsatzleitwagen aus Geilenkirchen angefordert. Mit drei C-Rohren bekämpften die Feuerwehrleute, die mit 50 Kräften vor Ort waren, das Feuer von der Vorder- und Hinterseite des Schuppens aus. Zusätzlich wurden zwei B-Rohre zur Abschirmung der anderen Gebäude eingesetzt. Gleich zu Beginn der Löscharbeiten gelang es den Feuerwehrmännern, sechs Gasflaschen aus dem Anbau zu bergen und somit Schlimmeres zu verhindern. Auch die Maßnahmen zur Vermeidung eines Übergreifens der Flammen auf die benachbarten Häuser waren erfolgreich. Nach etwa einer Stunde war der Brand gelöscht. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis nach Mitternacht. Bis gegen 2 Uhr blieb dann noch eine Brandwache am Ort.
Ein Feuerwehrmann wurde mit Verdacht auf Hitzeschock mit einem Rettungswagen ins Geilenkirchener Krankenhaus gebracht. Während der Löscharbeiten war die Bundesstraße 56 im Ortsbereich Gillrath komplett gesperrt.
Über Ursache und Schadenshöhe konnten gestern noch keine Angaben gemacht werden. In dem Schuppen waren größere Mengen Holz gelagert. Die Polizei nahm noch am Abend die Ermittlungen auf. (g.s.)