60 Wehrleute waren im Einsatz

Strohballen in Brand geraten - Landwirt verhinderte großen Schaden

Nachdem der Landwirt und Nachbarn den brennenden Strohanhänger in Deckung gebracht hatten, begannen die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Hatterath: Viel Glück hatte ein Hatterather Landwirt am Freitagabend: Es gelang ihm noch, mit Hilfe von Nachbarn noch rechtzeitig einen Anhänger mit in Brand geratenen Strohballen vom Innenhof zu schaffen und dadurch größeren Schaden zu verhindern. Ein Kurzschluß im Motor eines Förderbandes, mit dem die Strohballen in den Speicher des landwirtschaftlichen Anwesens transportiert wurden, verursachte gegen 19.30 Uhr auf dem Gehöft an der Professor-Mendel-Strasse vermutlich eine Funkenentwicklung. Dadurch fing das Stroh auf dem im Innenhof in unmittelbarer Nähe stehenden Anhänger Feuer. Beherzt zogen Landwirt und einige Helfer aus der Nachbarschaft das brennende Gefährt mit Hilfe von Ketten und Schlepper vom Hof auf eine 100 Meter entfernte Wiese. Das Feuer hatte bereits Plastik-Rolläden des Wohnhauses und eine Mülltonne zum Schmelzen gebracht. Das auf dem Innenhof liegende Stroh konnte schnell gelöscht werden. Die Löscharbeiten am strohbeladenen Anhänger dauerten etwas länger. Da der Feuerwehr-Leitstelle ein Bauernhofbrand gemeldet worden war, rückten der 3. Zug mit den Löscheinheiten Niederheid, Hatterath, Gillrath und Tripsrath und zusätzlich die LE Geilenkirchen an. Insgesamt waren 60 Feuerwehrleute am Einsatzort. Wieder hatten die Feuerwehrmänner mit einem in Hatterath seit Jahrzehnten leidigen Problem zu kämpfen: Der Wasserdruck reichte nicht aus. Nicht auszudenken, was beim Brand des landwirtschaftlichen Anwesens passiert wäre, denn das Gehöft ist von weiteren Wohnhäusern umgeben. (g.s.) aus Geilenkirchener Zeitung vom 02.08.99