Änhängerbrand B221

Geilenkirchen-Teveren: Am 02.08.2003 gegen 16:00 Uhr brannte auf der Umgehungsstraße B221 zwischen Teveren und Gillrath ein Änhänger, der mit Strohballen beladen war. Durch die Hitzeentwicklung breitete sich das Feuer über die Böschung auf ein angrenzendes Stoppelfeld aus. Die von der Hochzeit eines Feuerwehrkameraden zurückkommenden Feuerwehrleute aus Hatterath und Tripsrath kamen zufällig an der Einsatzstelle vorbei. Mit den mitgenommenen Feuerpatschen konnten sie noch vor dem Eintreffen der Löscheinheiten Teveren und Gillrath-Hatterath den Böschungsbrand und das Stoppelfeld löschen und damit den Brand auf den Anhänger begrenzen. Die Löscheinheiten Teveren und Gillrath-Hatterath nahmen dann ein C-Rohr und einen Schnellangriff vor. Da die in den Tanks mitgeführten Wassermengen nicht für einen solchen Brand ausreichen und kein Hydrant in der Nähe war, wurde weiteres Wasser im Pendelbetrieb durch die Fahrzeuge herangefahren.

Komplett ausgebrannt: Ein mit Strohballen beladener Anhänger wurde am Samstag ein Opfer der Flammen. Wegen der großen Hitzeentwicklung entstand auch Schaden an der Fahrbahndecke der Geilenkirchener Umgehungsstraße.








Vom Traualtar zum Brandherd

Anhänger mit Strohballen in Flammen - Fahrbahndecke erheblich beschädigt

Geilenkirchen: Erheblicher Schaden entstand beim Brand von Strohballen auf der Bundesstraße 56/221 (Umgehungsstraße) zwischen den Auffahrten Teveren und Gillrath. Aus ungeklärter Ursache war ein mit Stroh beladener Anhänger am Samstag gegen 15.15 Uhr in Höhe einer Brücke in Brand geraten.

Dem 51-jährigen Traktorfahrer aus Heinsberg gelang es noch, den Anhänger abzukoppeln, bevor die Flammen, begünstigt durch die heiße Witterung, in Windeseile auf den gesamten Strohvorrat übergriffen.
Als die alarmierten Löscheinheiten Gillrath-Hatterath und Teveren den Unglücksort erreicht hatten, schlugen die Flammen meterhoch. Die zufällig von einer Hochzeit vorbeikommenden Männer der Löscheinheit Tripsrath halfen bei den Löschmaßnahmen ebenfalls mit. Weil der Wasservorrat der eingesetzten Löschfahrzeuge nicht ausreichte, musste ein Pendelverkehr mit dem Teverener Tanklöschfahrzeug und dem Gillrather LF 8/6 eingerichtet werden.
Nach erfolgter Befüllung der Tanks bei Gillrath kamen die Fahrzeuge zur Einsatzstelle zurück und konnten die Löscharbeiten fortsetzen. Der Einsatz zog sich fast zwei Stunden hin, denn das brennende Stroh musste immer wieder auseinander gezogen und abgelöscht werden.
Während der Löscharbeiten wurde der Autoverkehr einspurig an der Brandstelle vorbei geführt, zeitweise aber auch für kurze Zeit angehalten. Besonders der durch die Hitzeentwicklung entstandene Schaden an der Fahrbahndecke ist erheblich. Neben 40 Quadratmetern beschädigter Fahrbahndecke wurde auch eine Schutzplanke auf einer Länge von zehn Metern von dem Feuer stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Landesstraßenmeisterei veranlasste die Verengung der Straße mit Sperrung des Standstreifens im entsprechenden Bereich. Bis der Schaden behoben ist, werden die Autofahrer auch in den nächsten Tagen noch diese Beeinträchtigung in Kauf nehmen müssen.
Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute am Brandort, die bei den Löscharbeiten halfen. Diese kamen auch mit Feuerpatschen zum Einsatz, weil das angrenzende Buschwerk und das trockene Gras ebenfalls Feuer gefangen hatten.
aus: Geilenkirchener Zeitung vom 04.08.03 - Foto: Georg Schmitz