Hoher Sachschaden bei Feuer in Tripsrather Baustoffwerk

Geilenkirchen-Tripsrath. Hoher Sachschaden ist am Mittwochmorgen beim Brand in einer Betonmischanlage in Geilenkirchen-Tripsrath entstanden. Wenige Minuten nach 8 Uhr machte starker Rauch aus dem oberen Bereich der Förderstrecke der Mischanlage auf den Brand aufmerksam.

Weithin sichtbar stand kurze Zeit später eine dichte Rauchwolke über Tripsrath. «In der Anlage des Betonsteinwerk werden Sand und Kies mit Beton gebrauchsfertig gemischt», erklärt Firmenchef Wilhelm-Josef Wolff.

Nur wenige Minuten nach erfolgter Sirenenalarmierung trafen mit den Löscheinheiten Tripsrath, Niederheid und Gillrath-Hatterath der komplette Zug drei am Brandort ein, gefolgt von den Löscheinheiten Geilenkirchen und Würm.

Während jeweils ein Trupp die Brandbekämpfung über Innen beziehungsweise Außenangriff vornahm wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. Über ein Wenderohr wurde das Feuer von der Drehleiter aus bekämpft. Schon kurze Zeit später verschwanden die anfangs noch sichtbaren Flammen und nach rund einer halben Stunde war das Feuer unter Kontrolle. Allerdings waren aufgrund von Glutnestern noch weitere Nachlöscharbeiten erforderlich. Die Halle wurde durch das Feuer ganz erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Der Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehrere zehntausend Euro belaufen. Brandsachverständige der Kriminalpolizei nahmen sofort die Ermittlungen nach der Ursache auf. Ersten Erkenntnissen zufolge soll die Ursache in einem technischen Defekt der Elektro-Anlage liegen.

Insgesamt waren 41 Feuerwehrleute mit acht Löschfahrzeugen an der Einsatzstelle. Für einen eventuellen Notfall stand vorsorglich ein Rettungswagen mit ausgebildeter Mannschaft bereit. Nach zwei Stunden konnte das letzte Löschfahrzeug wieder einrücken.

aus Geilenkirchener Zeitung Online-Fassung vom 05.03.2008, 15:05 Uhr
Foto: Georg Schmitz