Runway wieder frei
43 Stunden nach dem Unglück erste Landung


Der traurige Rest der KC-135/Boeing im Wald: Am Freitag gingen an der Absturzstelle nahe der Teverener Awacs-Basis die Suche nach den Opfern und die Untersuchungen der Trümmerteile weiter.

Geilenkirchen: Am Mittwoch um 20.39 Uhr war das US-Tankflugzeug nach einem mißglückten Durchstartmanöver abgestürzt. Am Freitag um 15.36 Uhr, fast auf die Minute genau 43 Stunden danach, landete die erste Awacs wieder auf dem Fliegerhorst in Geilenkirchen-Teveren.
Um nicht nur an der Absturzstelle, sondern auch auf dem Runway alle Spuren sichern zu können, war die Start- und Landebahn vorübergehend gesperrt worden. Nörvenich und Köln/Wahn standen als Ausweichflugplätze bereit. Gegen 15 Uhr am Freitag konnte diese Maßnahme aufgehoben werden, die Piste wieder freigegeben werden.
Aus Konya in der Türkei kommend, schwebte gegen 15.30 Uhr eine Maschine des E-3A-Verbandes mit dem markanten Radarpilz auf dem Dach über die Stadt Geilenkirchen Richtung Teveren. Konya ist einer der vorgeschobenen Einsatzstützpunkte der multinationalen Frühwarneinheit, die seit 1992 bereits mehr als 8000 Missionen mit weit über 65000 Flugstunden zur Unterstützung der wichtigen Missionen im früheren Jugoslawien absolviert hat. Um 15.58 Uhr landete dann die nächste Awacs, die vom Landeplatz im norwegischem Oerland zurückkehrte, in Teveren. (disch)