Toter und ein schwer Verletzter
auf Geilenkirchener Umgehung

Bei dem schweren Verkehrsunfall auf der B 221 zwischen Teveren und Gillrath wurde gestern am frühen Morgen ein 47-Jähriger aus Geilenkirchen-Hatterath in diesem Seat-Marbella getötet. (g.s.)

47-Jähriger starb am Unfallort - B 56 / B 221 stundenlang gesperrt

Bei einem schrecklichen Verkehrsunfall auf der Geilenkirchener Umgehungsstraße erlitt gestern Morgen ein 47-jähriger Mann aus Geilenkirchen tödliche Verletzungen. Ein 22-jähriger Pkw-Fahrer aus Herzogenrath wurde schwer verletzt.
Der 22-Jährige befuhr gegen 5.35 Uhr die Bundesstraße B 56 / B 221 (Ortsumgehung) aus Richtung Immendorf kommend in Richtung Heinsberg. Etwa auf halber Strecke zwischen den beiden Auffahrten Teveren und Gillrath geriet der Herzogenrather in einer leichten lang gezogenen Rechtskurve aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Der Opel Vectra des 22-Jährigen stieß dort frontal mit dem entgegenkommenden Seat-Marbella des 47-jährigen Mannes aus Geilenkirchen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralles schleuderte der Seat in den Straßengraben. Der Geilenkirchener wurde in seinem Auto eingeklemmt und mußte von Feuerwehrkräften mit Spezialgerät geborgen werden.

Auch an diesem Opel Vectra, der von einem 22-Jährigen aus Herzogenrath gesteuert wurde, entstand Totalschaden.

Die Löscheinheiten Tripsrath, Gillrath und Geilenkirchen begannen sofort mit der Befreiung des eingeklemmten Fahrers. Nachdem die Feuerwehr den Seat mit mehreren Rettungsscheren und Spreizern geöffnet hatte, konnte der 47-Jährige aus dem Auto geborgen werden. Der Notarzt des Geilenkirchener Krankenhauses und das Rettungspersonal bemühten sich im Rettungswagen noch fieberhaft um das Leben des 47-Jährigen, doch der Verunglückte starb noch an der Unfallstelle. Der 22-jährige Fahrer aus Herzogenrath erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. Er wurde nach erster notärztlicher Behandlung am Unfallort mit dem Rettungswagen zum Krankenhaus nach Geilenkirchen gebracht.

 

Die Löscheinheit Tripsrath blieb noch stundenlang wegen Aufräumarbeiten bis kurz vor 8 Uhr an der Einsatzstelle. Ausgelaufener Kraftstoff und Öl mußten mit Bindemitteln abgestreut werden. Die B56 / B 221 wurde während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten im Bereich der Unfallstelle drei Stunden lang bis 8.45 Uhr voll gesperrt. Radiodurchsagen machten auf die Sperrung aufmerksam, Polizeibeamte leiteten den Verkehr um. Beamte des Verkehrskommissariats Heinsberg übernahmen die Ermittlungen nach der Unfallursache. (g.s.)
aus: "Geilenkirchener Zeitung" vom 25. November 2000