Zwei Hektar Wald Raub der Flammen

Fünf Löscheinheiten stundenlang im Einsatz

Geilenkirchen-Hochheid: Wieder ein großer Waldbrand in Geilenkirchen: Etwa zwei Hektar Waldfläche wurden gestern nachmittig ein Raub der Flammen. Schon von weitem war ein Rauchpilz über dem Hochheider Wald zwischen Süggerath und Tripsrath zu sehen. Als die ersten Fahrzeuge der Feuerwehr kurz nach 13 Uhr eintrafen, wurde sofort Verstärkung angefordert. Schließlich bekämpften 55 Feuerwehrleute der Löscheinheiten Geilenkirchen, Gillrath, Niederheid, Teveren und Tripsrath die teilweise meterhoch lodernden Flammen. Es brannte an zwei Stellen gleichzeitig. Zwischen diesen Brandstellen lagen etwa einhundert Meter feuerlose Fläche. Deshalb ist Brandstiftung nicht auszuschließen. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Christian Plum, Hauptbrandmeister Michael Meyer und Oberbrandmeister Gerd Quadflieg kämpften sich die Männer mit zehn C-Rohren und zahlreichen Feuerpatschen durch das Dickicht. Um die Wasserversorgung aufrecht zu erhalten, pendelten die Tanklöschfahrzeuge zwischen der Wurm und der Einsatzstelle hin und her. Es dauerte mehrere Stunden, bevor das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte. Vor Ort waren auch der Chef des Forstamtes Eschweiler, Forstamtleiter Robert Jansen und der zuständige Revierförster Wolfgang von Helden. Beide wiesen noch einmal auf das generelle Rauchverbot hin, das vom 1. März bis zum 31. Oktober in den Wäldern gilt. Zusätzlich hat der Kreis Heinsberg kürzlich eine Sperrung der Wälder erlassen. Dies bedeutet, daß nur die Wege benutzt werden dürfen. Wer die Wege verläßt, muß mit einem Bußgeld von bis zu 10 000 Mark rechnen. (g.s.) aus: Geilenkirchener Zeitung